Kulturbegriffe – „Vater” und „Mutter“: in der EU und in den USA abgeschafft...

6.01.2013 • Die geistig-kulturelle Verwirrung steigt: Von der EU wurde beschlossen, dem von den USA ausgehenden Gender-Trend Folge zu leisten und (im gleichgeschlechtlichen Bemühen) die in allen Kulturen verwendeten Begriffe Vater und Mutter amtlich abzuschaffen. Die neuzeitlichen, modernen Begriffe dafür: Elter 1 und Elter 2! Elter ist als Neutrum (geschlechtsneutral) zu verstehen. Hintergrund: Die gesellschaftspolitische Frauen-Bewegung, die unter dem Begriff Gender in vielen Belangen zu Recht im patriarchalisch beherrschten Zivilisationsfeld um ihre Aufwertung und Gleichberechtigung kämpft, beginnt sich auf der Verwaltungsebene durchzusetzen und erreicht in einzelnen Regionen Umstellungen (Beispiel Schweiz).

Es ist an der Zeit, dass sich die Allgemeinheit zu diesem tiefgreifenden Geschehen aktiv zu Wort meldet! Hierbei geht es wahrlich um seit Menschheitsbeginn bestehende kulturelle Dimensionen. Abgesehen davon, dass sich der Westen bzw. die so genannte 'christliche Zivilisation' durch solche Entscheidungen noch stärker vom geistig-ethisch verbindenden Kern einer globalen Kulturgemeinschaft entfernt, wirken diese und ähnliche begriffliche Veränderungen tiefenpsychologisch (seelisch-emotionell) negativ auf die innere Konstitution, auf das Herzdenken und das Gemüt ein!

Die so genannte weiße Rasse, die ohnehin nur ca. 12% der Erdbevölkerung repräsentiert, vergrößert hiermit die kulturell-sozialen Verständnisschwierigkeiten der übrigen Erdbewohner. Der Weltfrieden bzw. eine gesellschaftliche, auf ethisch-gewaltfreien Fundamenten stehende Welt-Harmonie bedarf der geistig-kulturellen Einheit, in welcher wesentliche Kernaspekte relativ identisch verstanden werden. Dies gilt (darüber herrscht allgemeines Einvernehmen) z.B. für den Begriff "Gott", der in allen Kulturen als vermenschlichtes Synonym für das Höchste, Gute, Schöne, Reine, Wahre o.ä. verstanden wird. So reflektieren die religiös-kulturell heiligen Begriffe "Mutter" und "Vater" im Menschen heilbringende, stärkende Wirkungen. Sterbeforscher berichten, dass die Mehrheit der zivilisierten Menschen ihre 'letzten' Gedanken an die Mutter richten... Kann man sich solche Gedanken an ein „Elter“ vorstellen?

Nachdem einzelne Religionen ihr theologisches Gottes-Verständnis auf einen Gottvater patriarchalischer Art reduziert haben, ist es theologisch richtig und notwendig, nach der Existenz einer göttlichen MUTTER zu fragen und Diese selbstverständlich anzuerkennen! Gottvater gilt im vatikanisch-theologisch heute noch gültigen geo-zentrischen Weltbild als geistiger Schöpfer unseres Planeten Erde. Wie wir sehen, haben der Papst und seine Theologen große hausgemachte Probleme zu lösen. Wenn der Papst und die katholischen sowie die protestantischen Theologen nicht bald aufwachen und sich in eindeutig ethischer, kulturbetonter Geisteshaltung in das a-kulturelle Niedergangsgeschehen einschalten, wird sich Europa immer mehr aus dem größeren Weltverbund verabschieden müssen...

Es wäre eine kulturelle Katastrophe sondergleichen, wenn sich in weiterer Folge das Bildungssystem bzw. die Schulen auf das Gender-Sprechdeutsch umstellen 'müssten'. Es wäre – demokratisch – besser, wenn jeder Schüler bzw. Bürger die Begriffe so nutzt, wie er sie als elterliche Kultursprache gelernt hat. Eine wahre Demokratie darf diese geistige Freiheit nicht unterbinden – denn die politische Macht geht vom Volk aus (so sollte es jedenfalls sein)!

(- wr -)

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