"Religion ist im Ursprung menschen- und herzenverbindend"

27.10.2016 • "ea. Der friedliche Widerstand gegen den Krieg in der Ostukraine wurde von der ukrainisch-orthodoxen Kirche (Moskauer Patriarchat) angestoßen und fand breiten Anklang in der Bevölkerung. Infolgedessen reden jetzt viele Bürger über die Kirche als Friedensstifter. Die Kirche schaffte es, eine breite und durchmischte Masse für den Frieden zu mobilisieren, ohne dabei weiter Öl ins Feuer zu gießen und das Volk in pro- und antirussisch zu entzweien. Ganz im Gegenteil, sie schaffte es „pro- und antirussisch“ im eigenen Land zu verbinden. Dieses Beispiel beweist, dass Religion in ihrer Grundform nichts mit Terrorismus zu tun hat. Sie wirkt nicht spalterisch, wie uns die Medien seit längerem weismachen wollen, sondern genau gegenteilig, nämlich menschen- und herzenverbindend. Eine Pauschalverurteilung der Religion spielt deshalb nur kriegstreiberischen Kräften wie den Machthabern in Kiew in die Hände. Kriegstreibende Kräfte fürchten friedliebenden Widerstand. Deshalb ist ihnen die Religion gefährlich, und sie wollen sie mit allen Mitteln beseitigen. Somit ist nicht die Religion abzulehnen, sondern alles, was Menschen, ganze Völker, Parteien, Religionen usw. untereinander und gegeneinander aufhetzt."

Quellen:
Stimme&Gegenstimme, Ausgabe 46/2016
www.kla.tv/8867

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