Ist Russlands Modell kleindimensionierter bio-organischer Landwirtschaft der Schlüssel zur Ernährung der Welt?



06.10.2012 von Jonathan Benson • Stellen Sie sich vor, Sie lebten in einem Land, wo es nicht nur ganz normal ist, sein eigenes Land zu bestellen, steuerfrei und ohne staatliche Einmischung, sondern wo das auch noch gefördert wird, um auf diese Weise die individuelle Eigenständigkeit und eine starke gesunde Gemeinschaft zu fördern. Jetzt stellen Sie sich vor, dass in demselben Land auch alle Ihre Nachbarn ihr eigenes Land bestellen, und zwar im Rahmen eines Netzes dezentralisierter, nachhaltig wirtschaftender, unabhängiger »Öko-Dörfer«, die mehr als genug Lebensmittel produzieren, um das ganze Land zu ernähren.

Vielleicht denken Sie jetzt, das klinge wie eine utopische Interpretation der Anfänge der amerikanischen Geschichte, aber das Land, das hier beschrieben wird, ist das Russland unserer Tage. Wie sich zeigt, floriert das Modell der heutigen russischen Landwirtschaft durch die Millionen kleiner Bauernhöfe im Familienbesitz, die nach organischen Prinzipien bewirtschaftet werden. Der größte Teil der Lebensmittel, die im Land verzehrt werden, wird auf diesen Höfen erzeugt.
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