Unser Planet – unsere Lebensschule – unsere Heimat

05.06.2012 • Nach Angaben der UN sind mit Oktober 2011 rund 7 Milliarden Mitbürger inkarniert. Zugleich zeigt sich deutlich, dass auch in den nächsten Jahren mit steigender Bevölkerungszahl auf unserem Planeten zu rechnen ist. Laut letzten Untersuchungen der UN finden sich die Geburtenüberschüsse primär in den arabisch-afrikanischen, asiatischen und latein-amerikanischen Staaten, während die ‚Urbevölkerung’ in den europäischen Ländern deutlich abnimmt! Europa scheint neben seinem kulturell-wissenschaftlichen Höhepunkt, den man im letzten Jahrhundert überschritten hat, nun zunehmend auch seine wirtschaftspolitische Macht mit zum Teil neuen Machtzentren teilen zu müssen. Nur die Zuwanderung in den EU-Bereich und die Geburtenfreudigkeit der Zuwanderer sichern – demografisch gesehen – das relative Überleben und die weitere Zukunft Europas bzw. des geografischen „Hausgebietes“ der sogenannten ‚weißen Rasse’. Die vielschichtigen „Bemühungen“ (primär Herrschsucht und Machtgier, Besitzgier, Egoismus, Geiz, Spekulation und Skrupellosigkeit, spirituell-kulturelle Blindheit, Ethiklosigkeit und anderes mehr) zeigen, im Vergleich zu den asiatischen Völkern, zunehmend „Erfolg“ bzw. „Früchte“, wodurch sich weitere, wesentliche Veränderungen in der geo-politischen und geo-kulturellen Machtverteilung auf unserem Planeten erahnen lassen.

Im Trend findet ein weiteres Zusammenrücken der ursprünglich germanisch-slawischen Völker statt! Aber auch eine stärkere Zusammenarbeit der sogenannten ‚gelben Rasse’ mit der numerisch kleiner werdenden ‚weißen Rasse’. Die Impulse hierzu werden bereits von China, aber auch anderen Staaten Asiens gesetzt. Sofern nun auch Europa bzw. die EU und die USA ihre Abhängigkeit vom Rest der Welt (der Shanghai-, BRICS-Gruppen und anderer politisch-wirtschaftlicher Vereinigungen) erkennen, sollte dies zu einem zumutbaren Miteinander aller führen. Hierfür sprechen wachsende Zwangsläufigkeiten, um auf unserem Planeten auch für die nächsten Generationen erträgliche Voraussetzungen zu bewahren. Warum sollte es nicht viel besser, schöner und friedlicher als heute werden? Die militärischen und wirtschaftlichen ‚Rückzugskriege’, in welche speziell die USA, Europa und die NATO in weltweitem Maße verstrickt sind, haben mit kulturbewusster Nachbarschaftspolitik, mit einem respektvollen Miteinander aller Völker auf diesem Planeten nichts zu tun.

Überraschenderweise entsprechen die Asiaten nicht den negativen Unterstellungen, obwohl sie bereits vor rund 200 Jahren hauptsächlich durch kirchliche Missionare als unbelehrbare „Barbaren“ abgestempelt wurden. Analoges fand in der Folge gegenüber den Muslimen statt, die ebenfalls als „wilde Wüstensöhne“, „Kameltreiber“ oder ähnliches klassifiziert wurden, obwohl es sogar primär die muslimisch-arabischen Gelehrten waren, die dem kirchen-christlich beherrschten Westen all jenes zivilisatorisch-kulturelle Wissen vermittelten, auf welchem die Zivilisation und Kultur Europas entstehen konnte.

Die kulturell geprägte Vergangenheit kannte kaum nationale Staatsgrenzen. Die politisch-gesellschaftlichen Abgrenzungen zu anderen Völkern und Kulturen wurden traditionell durch Verwalter und ‚Besitzer’ der entsprechenden Gebiete definiert. Die in den letzten zwei Jahrhunderten durch die politischen Weltmächte vorgenommenen ‚staatlichen’ Grenzziehungen teilten bestehende Völker bzw. kulturelle Einheiten in bis zu zehn verschiedene Staaten und stellten diese unter das Diktat anderer völkischer Kulturgruppen. Hierdurch wurden diese in ihren eigenen Potenzialen extrem geschwächt, was zugleich viele Bürgerkriege zur Folge hatte! Darüber hinaus maßten sich politisch und waffentechnisch starke Länder (Staaten) Hoheitsgebiete an, die sie selbst heute nicht sinnvoll und wirtschaftlich zum Wohle der Gesamtmenschheit besiedeln bzw. nutzen können (da die eigene Bevölkerung hierzu fehlt). Einzelne dieser Staaten haben sich inzwischen richtigerweise mit ihren Nachbarn so weit arrangiert (so u.a. Russland und Kasachstan mit ihrem Nachbarn China), dass natürlich und kulturell verbundene Völker auch jenseits der offiziellen Staatsgrenzen in geografischen Groß-Gebieten des anderen Staates siedeln dürfen, was sogar erwünscht ist. Wie in einem anderen Beitrag erwähnt, hat sich die politische Führung Russlands im Zusammenhang mit der aktuellen Atomkatastrophe in Japan bereits nach einigen Tagen gemeldet und der Regierung Japans ein Umsiedlungsprogramm der Bevölkerung aus den radioaktiv verseuchten Gebieten nach Sibirien angeboten. Durch vermehrte natur- und zivilisationsbedingte Katastrophen, Kataklysmen und andere Zwangsläufigkeiten wird der Trend zu Völkerwanderungen weiter zunehmen ...

Diese gesellschaftspolitischen Prozesse sind für Europäer und US-Bürger nur schwer nachvollziehbar, da kulturgeschichtlich jeder Quadratmeter ihres politischen Territoriums – zum Teil sogar wiederholt – mit viel Blut erobert wurde. Hiermit verbunden wurden regelmäßig Geschichtsbücher umgeschrieben, Landessprachen gewechselt und viele Umsiedlungen bzw. Völkervertreibungen durchgeführt. Heute sind die Völker in Afrika dabei sich zu bewegen und befinden sich auf Wanderung – in Richtung Norden! Die Bürger der EU wären klug beraten, diese Entwicklungen bereits heute einzuplanen und nicht auf NATO, Rüstungsindustrie oder gar auf die Medien zu setzen ...

Planet Erde übervölkert?

Abgesehen davon, dass die christlichen Kirchen in Europa aus leicht nachvollziehbaren Gründen das Entstehen analoger Religions- und Glaubensgemeinschaften aus anderen Kulturen und Völkern in ihrem Machtbereich verhinderten, gab es bereits vor Generationen vielfach geschürte Ängste, dass der Planet Erde übervölkert sein könnte bzw. die Grenzen seines Ernährungspotenzials erreicht hätte. Damals – zur Zeit des britischen Übervölkerungs-Künders Thomas R. Malthus (1766-1834) – war die Erdbevölkerung mit ca. einer Milliarde beziffert. Selbst heute, nachdem sich diese Zahl seit Malthus vervielfacht hat, gibt es überraschenderweise noch immer Europäer, die von der Gefahr einer Übervölkerung überzeugt sind und die Geburtenreduktion predigen, obwohl ihr eigenes Volk am Aussterben ist! Solche ‚Gutmenschen’ meinen natürlich, dass andere Völker ihre Geburtenzahl zu reduzieren hätten, damit man im aussterbenden Europa weiterhin den zum Teil krankhaft entarteten Lebensstandard halten, nach Möglichkeit noch ausbauen könne. Offizielle Berichte in Europa (und anderen Territorien) machen deutlich, dass ein hoher Prozentsatz der produzierten Lebensmittel vernichtet – d.h. weggeworfen bzw. als Kompost verarbeitet, ja aus pflanzlichen Nahrungsmitteln Bio-Treibstoff hergestellt wird; dennoch ist eine Mäßigung, gar Selbstbeschränkung, noch weniger eine Selbstdisziplin, Erkenntnis und praktizierte Nächstenliebe nicht festzustellen! Von den gigantischen Anbauflächen, die u.a. für Alkohol (Wein und Bier) und für die krankmachende Fleischindustrie missbraucht werden, ganz zu schweigen.

Da sich zwischenzeitlich viele Wissenschaftler mit dem Thema Landwirtschaft, Ernährung und Bevölkerungsversorgung beschäftigt haben, ist es heute blanker Hohn, einer Geburtenbeschränkung das Wort zu reden. Zahlreiche Zivilisationskrankheiten (Übergewicht, Diabetes, Krebs, Allergien) und andere körperliche und psychische Störungen und Schwächen lassen deutlich erkennen, woran es dem Bürger in den Wohlstandsstaaten fehlt – an Erkenntnis (Bewusstsein) und Charakter (Willenskraft und Disziplin)!   (- wr -)

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